HISTORISCHER ÜBERBLICK DER INSTITUTION

Das ,,Colegio Alemán Concordia“  wurde von den deutschsprachigen mennonitischen Gemeinden in Asunción gegründet, laut Beschluss der außerordentlichen Versammlung vom 23. November 1975.

1976 öffnete es zum ersten Mal seine Pforten. Seine Gründung entsprach dem Bedürfnis der mennonitischen Gemeinschaft mit Migrationshintergrund, ihren Kindern eine zweisprachige Ausbildung (Deutsch-Spanisch) mit christlicher Orientierung und gesunder Disziplin des Lernens, der Arbeit und des Zusammenlebens anzubieten. Die Schule wurde von Anfang an auch den Schülern der paraguayischen Gesellschaft zugänglich und förderte so die konstruktive Begegnung zweier Sprachen und Kulturen.

Der Name CONCORDIA  stammt aus einer berühmten Dichtung von Friedrich von Schiller (1759-1805), einem der renommiertesten Dramatiker und Dichter Deutschlands, mit dem Titel „Das Lied von der Glocke“. Schiller kämpfte mit der Feder sein ganzes Leben für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde. In diesem Gedicht vergleicht er die Herstellung einer Glocke (Schmelzen und Formen des Metalls) mit der Entstehung eines jungen Lebens. Außerdem und vor allem, beschreibt es die Funktion einer Glocke im Glockenturm der Kirche, die den Menschen in den verschiedenen Stadien und Erfahrungen seines Lebens begleitet, wodurch, unter dem Segen Gottes die Tugend der Harmonie im gesellschaftlichen Leben gepflegt wird.

Eine feste Überzeugung und ein tiefes Verantwortungsbewusstsein veranlassten die Gründer des ,,Colegio Alemán Concordia“, eine Bildungseinrichtung zu schaffen,  nicht nur um christliche Werte zu pflegen, sondern auch um Kultur und insbesondere deren Beziehung zur deutschen Sprache, der Muttersprache der Schüler zu vermitteln. Deutsch spielt weltweit eine immer wichtigere Rolle. Daher trägt der Unterricht in dieser Sprache dazu bei, das Ausbildungsprofil der Kinder und Jugendlichen zu verbessern und ihnen den kompetente Einstieg in die Wissensgesellschaft zu ermöglichen.